Sonntag, 27. April 1997, im Tanzhaus in Santa Monica (1 - 3 Uhr nachmittag PDT)
[Übersetzung von Angelika Nowak]

[Diesmal war es eine kleinere Gruppe als üblich. Auf der Seite von Cleargreen waren Kylie, Talia, Grant, Margarita und Thurney (das "Mondkind"). Der orange Scout, auch "Leperchun", kam spät herein. Vom üblichen Sonntagskontingent fehlten Virginia und Jennih ?denen gesagt worden war, dass es kein Treffen gab ?und Gigi, die wissen hatte lassen, dass sie „für eine Weile" nicht mehr teilnehmen würde. Thorton war auch außerhalb der Stadt, und Marcos (später LeRoy) und Leigh waren anderweitig beschäftigt (Leigh hatte Autoprobleme in Mexiko, wodurch er seinen Rückflug verpaßte).]

Castaneda begann: „Guten Morgen!" Wir antworteten freundlich. Er sagte uns, indem er sich auf seine eigene Gruppe bezog: „Wir bewegen uns sehr schnell ?zu schnell." Er sagte uns, daß das Mexikoseminar [18. - 20. April] „seltsam war. Ich fühlte es hier oben."

Er kündigte an: „Ich dachte, dass es wichtig war, euch wissen zu lassen, warum Ellis nicht bei uns war. Sie nahm Prozac [Antidepressivum, Anm. d. Übersetzers]. Sie leugnet es ab, aber ich habe sie während einer Lektion beiseite genommen. Ich konnte bemerken, daß sie aufgedunsen war und ‚jene Stimme?hatte. Daher fragte ich sie, was vorging." Er behauptete: „Es war etwas, was schon einige Wochen dauerte. Ich bin mir sicher, daß ihr es auch sagen könnt, wenn ihr zurückdenkt." Ellis erzählte ihm vermutlich, daß alle Anrufe, die sie jede Woche machen mußte, [offensichtlich bezog sie sich nicht auf die täglichen Anrufe, die sie für jene von uns machen mußte, die zu Nachttreffen nicht eingeladen waren] für sie ?uuml;berwältigend?waren. Er fragte sie: „Warum ist das so schwer?" Sie erzählte ihm vermutlich, daß ‚sich Leute ihr anvertrauten? Er behauptete: „Sie hatte begonnen, den Leuten Rat und psychische Beratung zu geben. Warum vertraut ihr euch Ellis an? Warum erzählt ihr Ellis, dass ihr masturbiert?"

Er behauptete, dass sie ihm nie sagte, was die Leute gesagt hätten, sondern dass sie es für sich selbst behielt.?Tatsächlich gab „ihr Darby [später Wilkie] ein Buch mit ‚Aussprüchen der Flyers? das sie zusammengestellt und selbst ‚publiziert?hatte, um es dem Nagual zu geben, und sie tat das nie. Sie machte nur eine Kopie davon, aber ich habe es nie gesehen. Und Rich Jennings gab ihr Bücher, um sie mir zu geben, die ich nie erhalten habe. Sie hat sie alle behalten. Sie schützte mich vor dem, was sie hörte. So bin ich unheimlich neugierig auf das, was ihr die Leute erzählt haben."

Jessica unterbrach: „Nun, da gab es Dinge, über die sie nachfragte, wo ich mich nicht wohl fühlte, ihr darüber zu erzählen." Castaneda schaute mich deutlich an und sagte: „Ich hoffe, du hast ihr nichts erzählt." Dann tat er dasselbe mit Victoria.

Er behauptete: „An einem gewissen Punkt wird Ellis dein Material in einem Buch verwenden. Sie ist Schriftstellerin, ihr wißt es. Ich wette, daß ihr in ihren Büchern vorkommen werdet." Er behauptete, daß sie ihn einige Jahre vorher gefragt hatte, was seine Lieblingsspeise oder sein Lieblingsrezept war. Er fragte sie: „Wozu?" Sie erzählte ihm, daß sie ein Buch von Rezepten berühmter Leute zusammenstelle. Er antwortete vermutlich: „Ich nehme an so etwas nicht teil. Das ist nicht die Art von Dingen, die ich tue." Sie erwiderte achselzuckend: „Nun, ich habe nicht gedacht, dass das Fragen etwas ausmacht."

Er erzählte uns auch: „Carol ist energetisch an einem anderen Platz", indem er anzeigte, dass da etwas dabei war, das „schwierig für mich ist ?ich habe Probleme, sie zu erreichen." Er erzählte uns, daß Carol „neulich den Blauen Scout hochgezerrt hat." Er deutete an, daß, obwohl er „den Blauen Scout als dieses wirklich zähe, dünne Wesen sah, Carol sie einfach aufhob wie eine Katze ‚ihre Kätzchen am Genick packt?quot; und sie irgendwohin brachte.

Er bezog sich dann auf etwas, was ihm der Blaue Scout offensichtlich oft erzählte ?mit der Wirkung: „Warum gehen wir nicht jetzt gerade? In ein paar Jahren werde ich ein Drogensüchtiger sein, so, warum gehen wir nicht gerade jetzt und bringen es zu Ende?" Er deutete an, dass er diesen Kommentar nicht sehr ernst nahm.

Castaneda erzählte uns, daß es Leute gab, die darüber zornig waren, dass sie „nicht genug persönliche Aufmerksamkeit bekamen". Er antwortete: „Es tut mir leid. Ich bin einfach nicht mehr ‚dort? Sie hätten in den 75ern da sein sollen. Damals hatte ich viel Zeit. Da gab ich persönliche Aufmerksamkeit. Aber ich mußte an jenem Punkt damit aufhören. Ich bin ‚dort?nicht mehr gewesen."

Er erzählte uns auch, dass jemand „Brandon Scott angerufen hat und betroffen war über ein Gerücht über etwas, welches ich über meinen Arzt gesagt hätte. Es gäbe Gerüchte, dass der Nagual ficke." Er versuchte es einen Moment, aber er konnte sich nicht „genau erinnern", was er über seinen Arzt gesagt hätte. Dann erklärte er: „Der Grund, dass ich sage, ‚ich ficke nicht? ist nicht, weil ich ein eierloser kleiner Dreck bin. Es ist, weil ich keine Zeit habe. Wenn ich die Zeit hätte, nun . . .", und er schaute eher lüstern und gestikulierte, was anscheinend anzeigte, dass er es sicher tun würde, „wenn er die Zeit hätte". Dann behauptete er, dass sich jemand beklagte, dass einige Leute „gefickt wurden" und dass sie „nicht diese Art von persönlicher Aufmerksamkeit bekamen."

Castaneda schien zusammenzufassen, dass er „nun eine Menge Zeug von den Flyers zurückbekäme". Er schlug vor, dass „die Flyers wirklich versuchen, mich davon abzuhalten, zu versuchen, euch vor dem Gehen „durch Versäumnisse" zu retten, seit „ich die Flyers wirklich für ihr Geld habe laufen lassen."

Er fragte: „Was erwarten die Leute? Bin ich irgendein urtümlicher, frommer Guru oder ähnliches? Das ist es nicht, was ich bin. Ich bin ein Mann. Ich pfeife auf die Spiritualität und den Geist! Das ist es nicht, wo ich bin. Ich bin pragmatisch. Ich bin nicht euer Guru. Ich bin nur ein Rechtsanwalt und Ratgeber. Alles, was ich tun kann, ist, daß ich euch sage, wo ihr den Vertrag unterzeichnet. Ich weiß, wo ihr unterzeichnen könnt, das ist alles, was ich weiß.

Er fuhr fort: „Ich habe euch nicht gesagt, dass ihr keinen Sex haben sollt, weil es unmoralisch ist oder irgend etwas wie das. Es ist einfach, weil ihr keine Freude am Sex habt. Ihr seid frigid, also hört damit auf. Außerdem mögen Männer keine Frauen. Und Frauen mögen keine Männer: Sie sind langweilige Arschlöcher. Und Männer wissen absolut nicht, was sie mit Frauen tun sollen. Sie lehnen sich zurück und rauchen eine Zigarette am Ende. Der einzige Grund, warum ich sagte, keinen Sex zu haben, ist einfach der, daß es untragbar ist. Ihr werdet leer, und dann könnt ihr euch zur Zufriedenheit eurer Herzen daran freuen. Aber ihr müßt zuerst leer sein, um euch daran zu freuen."

Er bezog sich wieder auf Ellis?vermutliche Verwendung von Prozac [sie hatte es, nebenbei erwähnt, nicht verwendet, aber das ist ein anderes Beispiel, wie willkürlich und mißbräuchlich er mit denen sein konnte, die ihm nahe waren]. Er sagte: „Wir haben alle Schachteln mit Valium. Es gibt auch eine kleine Flasche mit Prozac drinnen. Ich spüre das unter euch genauso. Indem sie das verwendet, ist sie sofort im Vergnügen. Das ist es, worauf es ihr ankommt."

Er behauptete, er hätte „etwas auf meinem Magen, so schaute ich in Taishas Spiegel" und war entsetzt, weil „mein Körper so jung aussah." Es veranlaßte ihn, „in eine Foetusposition zu gehen und meinen Daumen zu lutschen." Er erinnerte uns: „Wenn ihr am linken Daumen lutscht, dann dient das der Entschlossenheit. Bewegt die Spitze des Daumens vor und zurück, um die Gaumenplatte zu massieren ?‚masturbiert die Gaumenplatte??das ist ein Ersatz für Prozac."

Er behauptete, dass er „dem Vogel der Freiheit seit 1984, als la Gorda starb," nachgelaufen sei. Das war „eine große Katastrophe. Ich bin mit voller Geschwindigkeit gerannt, indem ich versucht habe, zum Vogel der Freiheit zurückzukommen, immer seither. Ich weiß nicht, ob ich es machen werde oder nicht, aber ich tue alles, was ich kann, um zur Unendlichkeit zurückzukehren. Ich mache es möglicherweise nicht ?so was? - - Aber das ist mein Kampf."

Er fragte: „Glaubt ihr, dass dieser Körper auf Bäumen wächst? Ich könnte neunzig sein, zitternd, und mich mit Arzneistoffen imprägniert halten und von Eis zu Eis gehen oder von Tequila zu Tequila. Was ist der Zweck davon? Ich bin euer Ratgeber, und ich gehe diesen Weg. (Er zeigte zu seiner Linken.) Ihr könnt folgen."

Er fragte, ob wir „Die Nation" gelesen hätten. Er sagte, daß er einen Artikel daraus für uns kopieren werde „auf Kosten von Cleargreen" [Katha Pollitts „Der Himmel kann warten", das über die Heaven’s Gate Selbstmorde reflektierte, von der Ausgabe vor dem 28.April 1997]. Er sagte uns, dass der Artikel „die Grundlehrsätze und Glaubenssätze des Selbstmordkultes mit jenen des römischen Katholizismus vergleicht, sie sind ein mildes Set an Glaubenssätzen. Und auch die Glaubenssätze von jenen, welche die Bibel wörtlich nehmen." Er bemerkte, dass der Autor zeigte, dass es nur ein Vorurteil der Gesellschaft sei, das besagt, dass die irrationalen Glaubenssätze der römischen Katholiken oder Fundamentalisten „milder" seien als jene kleiner, emporstrebender Sekten. Er meinte auch, dass der Artikel „gut geschrieben" sei.

Die erste Bewegung, die wir taten, schloß das Vorwärtsstoßen mit dem Finger in einer Krallenhaltung und dann von dort gerade nach unten Ziehen mit ein. Castaneda zeigte uns, wie in ähnlicher Art die Krallenfinger verwendet werden konnten, um in den fleischlichen Teil zu stoßen, gerade über dem Knochen am obersten Teil der Schulter eines anderen, als „eine gute Art, jemandem zu helfen, der eine wunde Schulter hat oder einen wunden Hals." Castaneda demonstrierte das an Madeleine.

Dann waren da vier Bewegungen, die er begann, uns zu zeigen, und dann begann Kylie zu führen. Er erinnerte sie: „Wir haben sie in der anderen Nacht gemacht." Er dachte zuerst, er werde sich auf die Hitzeserie beziehen, aber er sagte ihr: „Nein. Die linke und die rechte Seite."

Die erste begann damit, den Arm hinaufzubringen und eine Faust zu ballen, wenn er etwa in Schulterhöhe ist, und ihn dann wieder fallen zu lassen. Er sagte uns, wir sollten uns darauf fokussieren, die Magenmuskel zu verwenden. Die zweite enthielt das Bringen des Armes von einer Seite des Körpers quer hinüber zur anderen, ballen, und dann ihn quer über den Körper zurückziehen. Eine Faust pressen ist vermutlich, um den Arm quer nach hinten „natürlich zu treiben". Das nächste war „die Ellbogen nach hinten", beginnend mit der Handfläche nach oben und drehen der Handfläche nach unten und dann den Arm nach außen zur Seite bewegen. Die vierte begann mit dem Arm nach unten zur Seite entlang des Oberschenkels. Man zieht langsam nach oben und zieht dann schnell ruckweise den Arm nach oben und dreht ihn, während man ihn hinauf in eine Faust an der Seite des Kopfes drückt.

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Als Kylie fehlerhaft begann, uns die vierte Bewegung anstelle der dritten zu zeigen, informierte uns Castaneda, daß „Kylie keinen Sinn für Richtung hat". Er erzählte uns, dass sie diese Woche von irgendwo nach Downtown gefahren waren, in ein mexikanisches Restaurant. Er war „am Rücksitz gesessen und hatte eine von mir selbst erfundene Oper gesungen. Kylie und Talia saßen vorne." Er behauptete, daß Kylie „einfach weiterfuhr, bis sie am Freeway 101 waren, nach Ventura." Kylie fragte ihn: „Welche Abfahrt ist es?" Er antwortete: „Broadway." Sie rief zurück: „Es gibt keinen Broadway!" Er schaute sich um und konnte dann sehen, daß sie zu diesem Zeitpunkt in Camarillo waren, und er hatte die Idee, dass „sie mich zu dem Heim für Geisteskranke dort brachten, um mich dort zu übergeben. Sie würden mir sagen: ‚Hier ist ein netter Platz zum Essen. Es kann Cafehausstil sein, aber es ist gut. Und da sind diese netten Uniformen.?Und vermutlich sage ich: ‚Oh, ja. Okay.?quot;

Sie brauchten „ewig", um auf der Autobahn nach Süden zu kommen ?er behauptete, dass „wir 25 Kilometer fuhren und versuchten, umzudrehen" ?und er war super wütend. Sie brauchten so lange, um zurückzukommen, dass er „sich nicht darum kümmerte, wo ich zu diesem Zeitpunkt war." Er sagte uns, „ich wurde wütend, wie kleine Männer wütend werden, und schlug gegen die Tür." Er sagte und: „Wenn ich größer wäre, könnte ich es ohne Probleme annehmen. Aber kleine Leute werden zornig so wie jetzt." Als sie dann zum Restaurant kamen, „war es zu spät; es war geschlossen. So gingen wir am nächsten Tag dorthin, und es war herrlich, es war so gut!" [Kylie warf ihre Bekräftigung ein, indem sie anbot: „Wir träumten darüber."] Er fuhr fort: „Sogar nachdem wir wieder gegangen waren, wollten wir noch weiter essen. Ich war so verlegen über diese zwei großen Frauen, die so viel aßen, daß ich mich einfach auf die Seite drehte und mich selbst am Essen erfreute."

Er schlug vor, dass „wir alle dorthin gehen sollten. Laßt uns eine Expedition dorthin machen!" Er konnte sich an den Namen des Restaurants nicht erinnern und erzählte uns, er würde uns „einen Lageplan" zeichnen müssen, um uns zu zeigen, wie man dorthin kommt ?dass es „kompliziert war".

Er sagte uns, er hätte einen ?Ouml;dipuskomplex" gehabt. Er behauptete, dass seine Mutter ?diejenige, die vermutlich „eine Revolutionärin" war und „einen Logger unter ihrem Bett hatte" ?„starb, als ich sechs Jahre alt war. Als ich sieben war, brachten sie in Brasilien diese Frau zu mir und erzählten mir, dass sie meine Mutter sei. Sie war prachtvoll. Sie hatte großartige Beine. Sie war 22, und ich würde sie herumjagen. So lebte ich meinen Ödipuskomplex aus." Er schlug uns vor, dasselbe zu tun. „Findet eine Frau, um es mit ihr auszuleben." Er deutete an, dass das „besser sei als es zu unterdrücken", und dass es das war, „warum ich es nicht mehr habe."

Er sagte uns, dass „jede Art von Schnitten oder Narben im Magen ein Problem seien ?man müßte daran arbeiten." Madeleine fragte: „Wie steht es mit einer Blinddarmnarbe?" Er sagte: „Ja." Sie fragte: „Sogar eine alte?" Er antwortete: „Alte sind die schlechtesten." Es stellte sich heraus, dass einige Leute in der Gruppe waren, einschließlich J und T, die Blinddarmentzündung gehabt hatten. Er wurde gefragt, ob es dasselbe war „mit vertikalen Narben?" Er antwortete: „Ja." [Aber dann verwechselte er einen Moment lang „vertikal" und „horizontal".] Er fragte: „Wer hat noch Narben?" Ich hob die Hand [wegen einer erst kurz zurückliegenden Bruchoperation, am selben Platz, wo er vorher angedeutet hatte, seine Narbe zu haben.] Talia sagte zur gleichen Zeit: „Rich."

Castaneda erklärte: „Die ganze Bauchgegend und ebenso um die Leistengegend sollte ‚die Wüste Gobi?sein. Es sollte völlig ‚rein? sein. Wenn man Schnitte und Verletzungen am Bauch hat, führt das zu einer Blockade an einem gewissen Punkt." Er deutete an, dass es das war, was seine Augen bewegt hatte. „Ich kann noch immer sehen, aber nicht viele Details." Er scherzte, dass das der Grund war, warum er nicht fuhr, „daher bin ich wenigstens nicht am Vordersitz und will den Fahrer vor mit umbringen."

Er sagte uns, es gäbe zwei Wege, mit solchen Narben zu arbeiten. „Einer ist Tensegrity, aber ihr müßt es regelmäßig tun. Ihr könnt es nicht nur einmal in der Woche tun. Viele von euch machen es nur einmal in der Woche hier. Ihr müßt es regelmäßig tun. Der andere Weg ist Akupunktur."

Er sagte uns, dass ?ich nicht weiß, wen ich vorschlagen soll, die Akupunktur zu machen." Victoria meldete sich und schlug ihren damaligen Ehemann vor: „Paul. Er macht gerade einen Akupunkturkurs. Er hat noch keine Lizenz." Sie fragte auch: „Akupunktur mit Nadeln?" Castaneda hörte sie sagen: „Böse Akupunktur." Er erzählte uns dann, dass er sich „vorstellte, wie Paul eine Lanze nahm oder etwas ähnliches und sie in den Patienten stieß. ‚Böse?Akupunktur."

Er erinnerte uns auch an die Rekapitulation, „und wenn es nur 5 Minuten sind. Macht keine Entschuldigung - - einige Leute machen eine ‚Entschuldigungs’recap - - nur eine kurze, aber nicht komplette, um zu sagen, dass ihnen gewisse Aspekte ihres Lebens leid täten. Sie sehen nicht, wie sehr sie voll Scheiße sind. Sie glauben, sie sind im Grunde okay. Macht die Rekapitulation und schaut, wann ihr dieses Zeug reingedrückt bekommen habt."

Daniel fragte: „Wenn du rekapitulierst und es kommt etwas von den Flyers hoch, einige seltsame Gedanken, hörst du dann zu rekapitulieren auf oder machst du einfach weiter?" Castaneda antwortete: „Hmmmm. Es sind nur die Flyers, die in den Weg kommen. Mach weiter und kehre zur Rekapitulation zurück.

Am Ende sagte er uns: „Wir werden eine Woche nehmen und sie Ellis widmen ?wir werden ihr einen großen Energiestoß schicken, um ihr auf ihrem Weg zu helfen."

Er kommentierte auch weiter: „Ich bin ihr einziger Weg zur Freiheit, aber sie scheint sich nicht darum zu kümmern. Sie ‚fällt?und geht davon weg. Es ist wie ein Messer in meiner Brust. Ich blute hier davon. Es war sie und noch eine andere, die mir das angetan hat." [Virginia?]

Er fragte: „Was haben wir sonst noch im Leben als die Freiheit [und] die Rückkehr zur Unendlichkeit? Wofür heben wir uns selbst auf?" Er schaute hinüber zu Madeleine und fragte: „Um eine großartige Karriere zu haben? Um ein Ingenieur zu sein? Du könntest ein guter Ingenieur sein, wenn du einmal leer bist." Dann schaute er mich an und fragte: „Um ein großartiger Rechtsanwalt zu sein? Rich wird eines Tages ein großartiger Rechtsanwalt sein, wenn es ihm nicht mehr wichtig ist und wenn er leer ist. Er kann hinausreichen und die Antwort erfassen, die er braucht." [Er ahmte mich nach, wie ich in einen Gerichtshof ging und dem Richter sagte: „Es ist so, Euer Ehren", indem ich sehr bestimmt handelte.] „Ein großartiger Rechtsanwalt oder ein schlechter Rechtsanwalt, das spielt keine Rolle. Oder ein großartiger Physiker. Da ist Madeleine, sie ist Physikerin. Sie kann wirklich den Kosmos sehen wie er ist."

„Ich habe nicht das Training. Ich bekomme Antworten, aber ich habe nicht das Training, um damit umzugehen. Ich habe nicht die technische oder legale Ausbildung, wenn das eine legale Antwort ist."

„Menschen, die an die Bibel oder an Gott glauben, denken, dass der Herr heruntergekommen ist und sie geküßt hat. Ich möchte eher nicht von einem Mann geküßt werden. Ich würde ihm sagen, er solle die Jungfrau hereinschicken. Ich würde sie küssen."

Er sagte uns, „unsere gegenwärtige Erwartung ist, dass wir nächste Woche zusammenkommen." Dann blieb er eine Weile da und hörte Madeleine zu, die ihm erzählte, dass sie etwas gesehen habe. Das veranlaßte ihn, uns zu sagen: „Ich habe eine Formation für euch. Ich werde sie nächste Woche herbringen. Vielleicht können wir einen Flyer fangen ?dann können wir einen sehen. Das Wichtige sind eure Schultern. Die Schultern müssen stark sein, um dem Einschlag zu widerstehen." Er zeigte uns, wie man mit den Schultern „angezogen" steht und behauptete: „Wenn etwas trifft, ist das die Position, die ich einnehme, damit es einfach durch den Körper fließt."

Bunny fragte, wie man auf die „Vibration" reagieren solle, die uns entgegenkomme, wie er unlängst beschrieben habe. „Soll man sich auf die Seite drehen? Wie soll man damit umgehen?" Castaneda antwortete: „Ja, man soll sich drehen. In der Art, dass es zu einem gewissen Punkt kommt und nicht überall auf dich. Das ist, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen, die du brauchst, um Veränderungen zu machen."

Das führte ihn dazu, sich zu erinnern: „Als ich verheiratet war, mochte ich meine Schwiegermutter, Mrs. Pearlman, wirklich. Ich saß in ihrer Küche, und sie gab mir Kaffee und Kuchen, und ich habe geredet und Blödsinn verzapft, bis ich vor Lachen fast umfiel. Aber ich bin nirgendwo hingekommen. Ich habe an diesem großen Katalog gearbeitet ?Sommer, Herbst - und es hat mein Leben beansprucht. Ich redete darüber mit dem Nagual, und er sagte mir, ich solle da herauskommen. Ich sagte ihm, ich könnte nicht. ‘Wie kann ich??Dann traf es mich plötzlich mitten in der Nacht ?ich würde den Rest meines Lebens an Katalogen arbeiten. Es kam auf mich zugerollt. So drehte ich mich."